Buchempfehlungen und Buchtipps

In regelmäßigen Abständen stellen wir Euch hier Bücher vor, die wir bereits selbst gelesen haben und daher guten Gewissens weiterempfehlen können.

Ihr findet hier Lese-Tipps und Buchempfehlungen zu unterschiedlichen Themen und Genres. Wir haben uns ganz bewusst nicht auf ein bestimmtes Gebiet oder Thema spezialisiert, jedoch werdet Ihr schnell merken, dass Themen wie Lebensführung, Kommunikation & Psychologie, Management, Wissenschaft und Philosophie, die Mehrheit unserer Buchempfehlungen darstellen.

Wir freuen uns, wenn wir Dich mit unseren Buchtipps ein wenig inspirieren können, und wünschen Dir vor allem viel Spaß beim Stöbern.

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Das Bildungssystem zu kritisieren, ist immer eine schwierige Angelegenheit. Sachkenntnis wird gerne denjenigen abgesprochen, welche nicht täglich in Unterrichtssituationen sind. Aus meiner Sicht stellt Richard David Precht hier allerdings wichtige Fragen. Warum unterrichten wir noch in 45 Minuten Blöcken? Warum haben wir noch Fächerunterricht, obwohl wir wissen, dass heutzutage Themen nicht mehr so einfach unterteilbar sind? Warum lassen wir Kinder und Jugendliche mit der heutigen Technik nicht eigenverantwortlich Lernen und erziehen sie somit zu Menschen, die für ihr eigenes Lernen Verantwortung übernehmen? Dieses Buch zeigt viele Denkansätze auf, mit denen sich zu beschäftigen lohnt. Wer sich für das Lernen von Kindern interessiert, für den ist dieses Buch durchaus lesenswert. Es durchleuchtet unser Schulsystem in der geschichtlichen Entwicklung und zeigt Möglichkeiten wie Schulen den zukünftigen Herausforderungen entgegentreten können. Lasst euch durch diese Ideen inspirieren. Wie sollen unsere Kinder in Zukunft Lernen? Und auch wichtig…in welchem Umfeld wollen unsere Lehrer in Zukunft unterrichten?
Ich muss gestehen, dass ich niemand bin, der gerne Autobiografien liest. Aber die Persönlichkeit Nelson Mandela hat mich persönlich immer sehr fasziniert, so dass ich der Biografie eine Chance geben wollte…und es hat sich gelohnt. Die Autobiographie ist mit über 800 Seiten sehr lang. Allerdings nimmt das einen von Anfang an emotional mit und ist an keiner Stelle langweilig. Mandela gibt einen tiefen Einblick in seine Gedanken, Gefühle und Anschauungen über Herrschaft, Familie und Apartheid in Südafrika. Diese Autobiografie ist zugleich die Geschichte des ANC. Die Bewegung, die zum Ende der Apartheid führte und auch die geistige Entwicklung Nelson Mandelas aus seiner eigenen Sicht zu erfahren, war eine besondere Leseerfahrung. Aufgrund der Länge und der vielen Fakten – man hat zwischendurch das Gefühl, dass auch wirklich jeder Mitstreiter namentlich erwähnt sein muss – kann es für den ein oder anderen vielleicht etwas langatmig rüberkommen. Trotzdem eine klare Empfehlung.
Dieses Buch, geschrieben bereits 1991, schafft aus meiner Sicht etwas fast Unmögliches…und zwar einen gesamten Überblick über die Philosophie der westlichen Welt zu geben und es dabei nie langweilig werden zu lassen. Ich habe es selber mit Skepsis begonnen und mit Begeisterung abgeschlossen. Die Geschichte der 15jährigen Sofie Amundsen in Oslo, die mysteriöse Briefe erhält, dreht sich um die großen Fragen der Philosophie: »Wer bist du?«, »Was ist ein Mensch?« und »Woher kommt die Welt?«. Die Briefe werden im Laufe der Geschichte ausführlicher und entführen Sofie in die abenteuerliche und geheimnisvolle Gedankenwelt der großen Philosophen. Sofies Welt ist ein Abenteuerroman des Denkens, ein geistreiches und witziges Buch, welches ein großes Lesevergnügen schafft. Für jeden der sich gerne mit Philosophie und dem eigenen Denken beschäftigt ist dieses Buch eine 100%ige Empfehlung.
Ist der Mensch egoistisch oder altruistisch und hilfsbereit? Warum passiert so viel Unheil in der Welt, obwohl wir uns alle für „die Guten“ halten? Richard David Precht untersucht in diesem Buch die Frage, wie wir uns in unserem täglichen Leben tatsächlich verhalten und warum wir so sind, wie wir sind, in manchen Situationen selbstsüchtig und kurzsichtig, in anderen wieder selbstlos und verantwortungsbewusst. Das Buch will auch durchaus Anregungen geben, was wir in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik besser machen können. Es fügt dabei eine bewundernswerte Fülle von Informationen zusammen. Eines macht es dabei besonders sympathisch: Es kommt erzählerisch rüber, nicht wie eine Vorlesung für Erstsemester. So braucht sich niemand weder von den philosophischen noch von den natur- oder gesellschaftswissenschaftlichen Gedankengängen abgeschreckt zu fühlen. Es ist insgesamt ein Buch, das uns dazu bringt, uns selbst zu reflektieren und mit neuen Augen zu sehen.
„Wir können jeden Tag unser Leben ändern – wenn wir unsere Gedanken ändern“. Und wenn gar nichts mehr geht, wünschen geht immer. Pierre Franckh nimmt uns in seinem Buch mit auf eine interessante Reise zum Thema Wünschen und das wir Wünsche wie Bestellungen abgeben können und durch unser Handeln und denken beeinflusst, darauf immer eine Antwort erhalten. Wenn wir dabei lernen wie wir richtig wünschen, bekommen wir auch die Antwort, die wir gerne haben wollen. Mit seinem ungewöhnlichen Ansatz ist „Erfolgreich wünschen 3.0“ eine Anleitung anhand sieben Schritten sein Denken zu verändern und darauf auszurichten, was man selber wirklich erreichen möchte. Gewürzt mit vielen Beispielen aus seinem Leben bietet dieses Buch von Pierre Franckh einen Weg, unser Leben zu verändern, denn mit der Kunst erfolgreich zu wünschen, haben wir einen wesentlichen Schlüssel zu einem glücklichen harmonischen Leben gewonnen. Viel Erfolg beim richtig Wünschen.
Bist du jemand der mehr ein statisches oder ein dynamisches Selbstbild hat? Carol Dweck führt uns in diesem Buch durch ihre Entdeckungen aus jahrelanger Forschung und Lehre im Bereich Psychologie und Mindset. Sie stellt in dem Buch zwei Formen der Selbstbilder gegenüber, die auf unseren Glaubensätzen basieren und unser Handeln sowie unsere Einstellung bezüglich der eigenen Entwicklung und des Lernens steuern. Auf der einen Seite stehen Menschen mit statischen Weltbild. Auf der anderen Seite steht dagegen das dynamische Selbstbild. Dweck stellt diese beiden Ausprägungen gegenüber und zeigt sehr interessant auch im Beispiel mit bekannten Persönlichkeiten, was jedes Selbstbild für Verhalten zur Folge hat und was dies für Auswirkung haben kann. Sehr empfehlenswert zu Lesen, da man sich beim Lesen direkt selbst hinterfragt.
„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ Dieses Zitat von Friedrich Schiller beschreibt sehr gut, worum es in diesem Buch geht. In Zeiten, wo Effizienz und Optimierung nicht nur im Wirtschaftsleben im Vordergrund stehen; wo wir unser Leben nach den Grundsätzen des Homo oeconomicus, also der Nutzenmaximierung auslegen, hat das Spiel allenfalls noch Platz für Kinder oder wird durch seine Kommerzialisierung der Wirtschaft zu Nutze gemacht. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene lernen und erleben durch das Spielen. Warum wir als Erwachsene allerdings Spielen oft für kindisch halten, wie der geschichtliche Zusammenhang ist und warum es wieder wichtig ist den Homo ludens in uns zu entdecken, darüber wollen uns Gerald Hüther und Christoph Quarch in diesem Buch aufklären.
"Eine negative Antwort ist immer schwer zu überwinden. Hat jemand einmal 'Nein' gesagt, so verlangt sein persönlicher Stolz, dass er bei diesem 'Nein' bleibt.“ Wie bekommen wir es also hin, dass wir die Haltung eines Menschen gegenüber uns so beeinflussen, dass es soweit nicht kommt? Vielen Menschen mangelt es an Einfühlungsvermögen und Verständnis für die anderen. Das Buch ist dazu da, diesen Zustand Schritt für Schritt zu überwinden, um mit seinen Mitmenschen besser auszukommen, neue Geschäftskontakte anzubahnen und neue Freunde zu gewinnen. Das Buch ist nicht einfach nur zum durchlesen gedacht. Es geht um grundlegende Verhaltensänderung gegenüber unseren Mitmenschen, die wir mit diesem Buch durch Lesen, Verinnerlichen und Anwenden mit Geduld erreichen können.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, so heißt es in Artikel 1 unseres Grundgesetzes und ist uns allen geläufig. Aber habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, was der Begriff „Würde“ eigentlich bedeutet? Was bedeutet es, wenn uns die Würde genommen wird? Oder kann uns jemand anderes unsere Würde überhaupt nehmen, wenn wir uns ihrer bewusst sind? Was passiert mit uns, wenn wir einen anderen Menschen würdelos behandeln? Der Autor Gerald Hüther zeigt uns in diesem Buch, dass der Begriff Würde nicht nur ein philosophisches Konstrukt ist, sondern durchaus als eine Art innerer Kompass, in unserer Neurologie verankert ist. Allerdings erleben wir in unserer zunehmenden komplexen Welt, dass wir bereits in frühen Tagen unseres Heranwachsens von anderen Menschen als Objekt behandelt werden und somit würdelos. Wenn wir allerdings lernen uns als Subjekt mit eigenen Wünschen und Vorstellungen wahrzunehmen, stärken wir unsere eigene Wahrnehmung unserer inneren Würde. Wer sich seiner Würde bewusst ist, ist nicht mehr verführbar.
Kennst du auch Menschen, die ihren eigenen Vorgaben und Zielen hinterherhetzen? Und kommen sie dir auch häufig gestresst, kraft- und energielos vor? Mindflow ist ein System, dass vom Autor Tom Mögele über viele Jahre erforscht und entwickelt wurde. Es möchte genau diesem Phänomen entgegenwirken. Anstatt die Frage zu stellen: Was kannst du erreichen und welche Ziele setzt du dir? Ist die zentrale Frage: Was du bereit bist anzunehmen? Was bist du bereit, in deinem Leben zu empfangen? Du erfährst in diesem Buch die genaue Bedeutung von dem Konzept des Nicht-Wollens und Nicht-Tuns, und wie es dir gelingt, damit regelrecht alles in deinem Leben zu erreichen.
Der einst gestresste Manager John führt heute ein ausgeglichenes und glückliches Leben. Auf einer seiner vielen Reisen auf Hawaii während einer Radtour erinnert er sich an dem Tag im Café am Rande der Welt zurück, der sein Leben veränderte. Und plötzlich tausende Kilometer vom damaligen Ort entfernt, sieht er das Café wieder. In dem Café begegnet er Jessica. Sie ist unglücklich mit ihrem Leben. Eingebunden in ein stressiges Arbeitsleben tut sie das, was andere von ihr erwarten. Sie hat dabei aber ihre eigenen Ziele und Wünsche aus den Augen verloren. John wird, unterstützt durch die Kellnerin Casey und den Besitzer Mike, zu Jessicas Mentor. Und kann dabei aber feststellen, dass es auch für ihn immer noch Dinge zu lernen gibt auf seinem eigenen Weg. In den Gesprächen von Jessica, John, Case und Mike findest du Ideen, wie man dem täglichen Hamsterrad entkommt und den Sinn des eigenen Lebens wieder entdeckt. Viel Spaß dabei.

Cain, Susan. Still: Die Kraft der Introvertierten

"Wir leben in einem Wertesystem, das vom Ideal der Extraversion geprägt ist, wie ich es nenne - dem allgegenwärtigen Glauben, der Idealmensch sei gesellig, ein Alphatier und fühle sich im Rampenlicht wohl." Extravertiert zu sein wird bereits jedem Kind im Kindergarten und in der Schule beigebracht. Aufgeweckt soll das Kind sein, es soll viel mit anderen Kindern interagieren, sich rege am Unterricht beteiligen. Wenn es still in der Ecke sitzt, sich mit seinen Gedanken beschäftigt und sich nicht an den Spielen auf dem Schulhof beteiligt, wird dieses Verhalten eher argwöhnisch betrachtet. Susan Cain will in diesem Buch mit dem Bild aufräumen, dass dieses Verhalten per se schlecht ist. Im Ganzen gibt das Buch ein sehr interessanten Blick auf das gesellschaftliche Verständnis von Extra- und Introvertiertheit. Es kann dabei Lesern helfen sich selbst besser zu verstehen und vielleicht herauszufinden, dass er oder sie vielleicht stärker introvertiert ist als derjenige denkt, da man das Spiel der extravertierten Gesellschaft mitspielt.
„Sich Sorgen zu machen und Angst zu haben – das sind mit die größten Probleme, die die Menschheit hat.“ Sorge dich nicht – lebe!, im amerikanischen Original 1948 erschienen, von Dale Carnegie scheint heute aktueller den je. In Zeiten, in denen uns über das Internet und andere Medien stets vor Augen geführt wird, wie angeblich schrecklich doch alles ist, zeigt uns dieses Buch wie wir mit unseren täglichen Sorgen und Ängsten umgehen können, um ein zufriedeneres und glücklicheres Leben zu führen. Dieses vor allem für die damalige Zeit wegweisende Buch macht deutlich, dass man sich nicht immer nur sorgen soll, sondern dass man ohne viel Aufwand gut für sich selbst sorgen kann.
"Welchen der beiden Wölfe in dir willst du füttern? Den schwarzen, der Misstrauen, Angst, Hass und Einsamkeit wachsen lässt? Oder den weißen, der es dir ermöglicht, mit Gelassenheit, Offenheit, Freude und Mitgefühl zu leben?" Dieses Buch kann eindeutig der Kategorie Lebenshilfe zugeordnet werden. Im groben geht es darum, welche Seite von uns wir den Vorrang geben, der schlecht gelaunten Seiten mit negativer Einstellung oder der zu allen Menschen freundlichen und offen Seite. In jedem Kapitel starten die Autoren mit einer kleinen Geschichte, die zum Nachdenken anregen soll.
Können sie sich ein Unternehmen vorstellen, in dem es in Projekten keine Status-Reports gibt, keine 360 Grad Feedbacks oder gar Jahresendgespräche, sprich wesentlich weniger Regeln? Und glauben sie obendrein noch, dass dieses Unternehmen trotzdem wirtschaftlich arbeiten kann? Wenn ja dann werden ihnen die Ideen von Lars Vollmer in diesem Buch sehr gefallen und selbst wenn nicht, lassen sie sich von den inspirierenden Ansätzen zu Selbstorganisation durch Mitarbeiter überzeugen.
John, Werbemanager und immer in Eile, hat sich hoffnungslos verfahren, da er aufgrund einer Straßensperrung vom Highway abgefahren ist. Auf der Suche nach einer Tankstelle und etwas zu Essen wird ein kleines Café mitten im Nirgendwo zum Wendepunkt seines Lebens. Er will eigentlich nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü drei Fragen: »Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?«. Neugierig geworden lässt sich John auf ein großes Abenteuer ein: die Reise zum eigenen Ich. In Gesprächen mit der Kellnerin Casey, dem Besitzer Mike und einem anderen Gast Anne wird sich John immer mehr bewusst wie verloren er sich momentan in seinem Leben fühlt. Allerdings wird er sich auch immer mehr bewusst, was er tun will, um seinen Zweck der Existenz zu leben.

Bucay, Jorge. Komm, ich erzähl dir eine Geschichte

„Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen Pflock gekettet ist.“ Dass er diesen Pflock ohne Probleme herausreißen könnte, versucht er heute nur nicht mehr, da er in der Kindheit gelernt hat, dass es nicht möglich ist. Das Leben ist eine komplizierte Angelegenheit. Nicht so sehr jedoch für Jorge Bucay, der als Psychotherapeut das Schwierige erklären muss. Er weiß, wie er Demian, dem neugierigen jungen Mann, der auf seine vielen Fragen allein keine Antwort findet, helfen kann – mit Geschichten, Sagen, Märchen, Legenden, Zen-Weisheiten aus Japan und China sowie mit Metaphern wie über den Zirkuselefanten. So leichtfüßig und witzig, lehrreich und unterhaltsam hat man noch nie über das Leben gelesen.
Was ist dein Zweck deiner Existenz? Was sind deine Big Five for Life? Wenn du dies noch nicht genau weißt ist dieses Buch das richtige für dich. Der Autor John Strelecky beschriebt eingebettet in eine Geschichte über den kranken Thomas und seine letzten Tage und seinen Freund Joe eine wunderbare Idee wie eine Kultur des Ideen Generierens und Schaffens entstehen kann. Er skizziert einen ganz neuen Blickwinkel auf das Leben sowie die Art und Weise wie Menschen zusammenarbeiten und was die Auswirkungen dieser Entwicklung sind. Die Geschichte fesselt hierbei aus meiner Sicht weniger als die vielen konkreten Ideen die das Buch enthält, das Leben mehr auf die eigenen Ziele und Wünsche auszurichten...
Durchs Nichtstun Erfüllung finden? In dem Buch geht Björn Kern dieser Frage nach, da er bereits als Kind schon lieber im Sandkasten gelegen hat und den Himmel betrachtet hat, anstatt eine Sandburg zu bauen. Er führt den Leser in einer humoristischen Erzählung durch die Anstrengungen in einer Gesellschaft in der das Tun und Machen eine hohe Bedeutung hat, seine Vorstellung eines Lebens voll Nichtstun umzusetzen. Wenn wir gerade in unserer heutigen Gesellschaft ab und zu einmal „Nichtstun“, kann uns das durchaus helfen mehr Entspannung und Gelassenheit zu erfahren. Für jeden der diesen Ansatz inspirierend findet, ist das Buch eine absolute Empfehlung.
Dieses Buch würde ich aus meiner persönlichen Sicht mittlerweile als Klassiker bezeichnen. Man kann die Art und Weise mit der Richard David Precht das Thema Philosophie in der heutigen Zeit vermittelt kritisch sehen, aber dieses Buch hat es geschafft, die komplizierten Themen der Philosophie kombiniert mit neurologischen und biologischen Erkenntnissen der Neuzeit zusammenzufassen und dem Leser leicht verständlich zu machen. Es stellt eine faszinierende Reise durch die Welt der Philosophie dar und gibt uns eine Orientierungshilfe in der Fülle des vorhandenen Wissens in diesem Themenbereich.
Frühstück mit Elefanten ist eine Erzählung der Autorin Gesa Neitzel wie sie ihr Leben komplett änderte und eine Ausbildung zur Rangerin im südlichen Afrika startete. Dieses Buch gibt einem am Ende das Gefühl, dass die Umsetzung von „verrückten“ Ideen die größte Erfahrung im Leben darstellen kann. Manchmal muss man es vielleicht einfach nur wagen und seinem Bauchgefühl vertrauen. Ihre Beschreibung der Natur, der Tiere und auch der Menschen die sie auf ihrem Weg kennenlernt, inspiriert zudem den Leser direkt den nächsten Afrika Urlaub zu planen und vielleicht sich beim nächsten Mal auch nicht nur mit dem Auto, sondern vielleicht zu Fuß mit einem Ranger in ein Reservat zu trauen...
In diesem Buch beschreibt der Autor Simon Sinek sehr eindrucksvoll und inspirierend aus welchen Gründen manche Führer und damit ihre Unternehmen erfolgreicher als andere sind. Seine Grundaussage ist dabei, dass wirklich erfolgreiche Führungspersönlichkeiten und Organisationen dieser Welt in der gleichen Weise denken, handeln und kommunizieren. Für alle Leser, die sich inspirieren lassen wollen herauszufinden was ihr „Warum“ im Leben ist und wie andere Menschen dieses bereits geschafft haben, ist „Frag immer erst: Warum“ ein sehr empfehlenswertes Buch. Danach wirst du dich fragen, was dein Warum ist.
„Unser Gehirn wird so, wie und wofür wir es besonders gern und deshalb auch besonders intensiv benutzen“. Wir haben die Verantwortung und die Fähigkeit unser Gehirn für das was wir möchten zu nutzen. Der Autor führt uns in diesem Buch mit einer sehr angenehmen, unterhaltsamen und auch humorvollen Erzählweise durch die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung und möchte Hilfestellungen geben wie für jeden Einzelnen von uns das „Gelingen“ seiner eigenen Potentialentfaltung möglich ist. Insgesamt ist es ein hervorragend geschriebenes Buch mit aufweckenden Inhalt und meiner Meinung nach für reflektierende Menschen in unserer Gesellschaft absolut zu empfehlen. Es wird euch Freude machen und neue Denkanstöße liefern.
„And we don’t even know what happiness is“. Dieser Satz eines amerikanischen Wissenschaftlers mit indischen Wurzeln hat den Autor Stefan Klein dazu motiviert dieses Buch zu schreiben. Er wollte wissen, was sein Glück ist. Gepaart mit naturwissenschaftlicher Neugier und journalistischem Eifer hat er hierdurch ein Buch geschrieben, dass durch seine Tiefe und Detailierung auf der einen Seite Spaß zu lesen macht und auf der anderen Seite sehr viel Wissen über Themen wie den aktuellen Stand der Hirnforschung und Biologie zum Thema Glück vermittelt. Er geht hierbei den unterschieden zwischen Emotionen und Gefühlen auf den Grund, durchleuchtet den Einfluss der Hormone auf unseren Glückszustand und befasst sich mit der schon philosophischen Frage, wie Glück in der Verbindung Geist und Körper zustande kommt.
Es ist ein Buch voller Offenheit, Hoffnung, dem Streben nach Träumen, dem Ausbrechen aus den vorgegebenen Strukturen, aber vor allem dem Ausdruck von Emotionen in Musik. Springsteen erzählt seine Lebensgeschichte von Anfang an. Die Familie mit italienischen und irischen Wurzeln, die zu Arbeiterklasse Amerikas zählt. Er erzählt über das schwierige Verhältnis zu seinem Vater, der Züge eines Alkoholikers und von psychischen Problemen aufweist. Er erzählt völlig offen von seinem eigenen Hang zu Depressionen, denen er eigentlich nur auf der Bühne und bei der Musik entkommen kann. Und er erzählt natürlich von seinem Weg der Musik, angefangen mit der ersten Gitarre, die ihm seine Mutter gekauft hat, über die ersten Bandjahre in New Jersey, seinen ersten Hit mit Born to Run, über das Album Born in the USA, dass ihn zum Superstar machte, bis hin zu den neueren Alben.
„Ich kenne keinen einzigen Fall, in dem eine Organisation durch ihr Management aus einer Krise geführt wurde. Ausnahmslos alle wurden von Führungspersönlichkeiten gerettet.“ Manager oder Führungspersönlichkeiten? Was sind die Menschen, denen wir folgen? Simon Sinek geht dieser Frage in diesem Buch auf den Grund. Es wird gezeigt wie wichtig ausgeprägte Organisationskultur, gemeinsame Werte und ein klares Verständnis für die Wichtigkeit von Teamarbeit, gegenseitigem Vertrauen und Konzentration auf ein Ziel sind, um erfolgreich zu sein. Er geht hierbei bis in die Biologie und zeigt auf was beispielsweise im Bereich der Hormone passiert, wenn durch richtiges Verhalten von Führungskräften unsere Motivation angeregt wird. Dieses Buch kann helfen einen neuen Führungsgedanken in unsere Unternehmen zu bringen. Wer daran teilhaben möchte, sollte dieses Buch lesen.
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