Everybodys Darling? – Wie du deine Beliebtheit steigern kannst

Was ist eigentlich Beliebtheit?

Bei Beliebtheit oder auch bei Popularität einer Person oder einer Sache handelt es sich um eine Bewertung, die durch andere Menschen vorgenommen wird und somit die öffentliche Meinung zu der Person oder der Sache ausschlaggebend beeinflusst.

Beliebtheit wird meist mit positiven und lebensbejahenden Attributen in Verbindung gesetzt. Nicht selten fragen sich daher viele Menschen, ob nicht äußerlich attraktive und gebildete Menschen generell und ohne vorheriges Zutun als beliebter eingestuft werden als visuell eher unattraktive und auf den ersten Blick ungebildete Menschen.

Um Beliebtheit zu messen, können unterschiedliche Instrumente genutzt werden. Die Befragung, die unbeteiligte Beobachtung oder das Leitfadeninterview haben sich hierbei als besonders erfolgversprechende Messmethoden bewährt.

Welche Rolle spielen Authentizität und Sympathie?

Nach Auffassung von Experten spielen Authentizität und Sympathie eine große Rolle in Bezug auf die Beliebtheit oder die Unbeliebtheit einer Person. Bestimmte Mimiken und Gestiken werden von Mitmenschen als besonders sympathisch aufgefasst. Hierzu gehören zweifelsohne eine offene Körperhaltung, ein breites Lächeln und offene und strahlende Augen.

Eine distanzierte Körperhaltung, beispielsweise verschränkte Arme vor der Brust, eine starre Mimik und zusammengekniffene Augen bewirken das Gegenteil und lassen eine Person unsympathisch und abweisend erscheinen.

Studien haben ergeben, dass Personen, die auf andere Menschen unsympathisch, abgehoben und distanziert wirken, in den meisten Fällen als unbeliebt bewertet werden. Gerade da distanziert und abweisend erscheinende Personen auf andere Personen bewirken, dass diese sich ihnen kaum nähern, bewirkt, dass die negative Meinung meist lange bestehen bleibt.

Dies unabhängig davon, ob die bewertete Person in Wirklichkeit nicht doch sehr nett, intelligent und humorvoll ist. Die direkt zu Beginn, teils einseitig, teils beidseitig festgestellte Unbeliebtheit schafft eine Barriere zwischen Personen, die nur schwer wieder abgebaut werden kann.

Auf Menschen zugehen, gerade wenn man sich überwinden muss

Um andere im Privatleben und im Job von sich überzeugen zu können, sollte immer versucht werden, offen und mit einem freundlichen Gesichtsausdruck auf andere Mensch zuzugehen. Nur so wird ein beidseitiges Kommunikationsinteresse geweckt und es können größere Erfolge im Privatleben und im Job erzielt werden.

Leider haben viele Menschen Probleme damit, ihre Schüchternheit und ihre Unsicherheit zu überwinden. Hier sollte aber stets die Devise „Übung macht den Meister“ gelten. Um Unsicherheiten zu überwinden, können beispielsweise komplizierte soziale Situationen mit Hilfe von Freunden und Familienmitgliedern nachgespielt werden.

So können sich sehr zurückhaltende Personen darauf vorbereiten, wie diese in schwierigen Situationen auftreten und handeln würden. Unter Umständen können auch schon Texte für einen optimalen Gesprächseinstieg mit hilfe der Tipps und Tricks von Freunden und Angehörigen vorbereitet werden.

Sollte die Schüchternheit schon krankhaft erscheinen und schon wie eine Sozialphobie wirken, so ist es natürlich ratsam, sich professionelle Hilfe, beispielsweise durch eine Beratungsstelle, ein Sorgentelefon oder einen Psychologen, zu suchen.

Was bedeutet Freundschaft und wie baut man sie solide auf?

In Zeiten, in denen nicht wenige Menschen mehrere hundert Facebook Freunde und Twitter Follower haben, ist es nicht mehr einfach von „wahrer Freundschaft“ zu sprechen. Bei den Freundschaften, die sich hauptsächlich über die Sozialen Netzwerke abspielen, kann wohl nur, wenn überhaupt, von einer oberflächlichen Freundschaft gesprochen werden.

Die meisten Menschen verbinden wahre Freundschaft nur mit sehr wenigen Menschen, denen sie dafür aber auch zu 100 % vertrauen. Zu den wichtigsten Merkmalen einer guten und gefestigten Freundschaft gehören für die meisten Menschen Ehrlichkeit, echtes Interesse aneinander, ähnliche Interessen, Vertrauen, Verlässlichkeit, Kritikfähigkeit und die Tatsache, dass die Freundin oder der Freund immer dann da ist, wenn sie oder ihn wirklich braucht.

Wahre und tiefgründige Freundschaften entstehen meist über mehrere Jahre und erst nachdem gemeinsam Krisen überwunden wurden. Hierzu können ernsthafte Krankheiten, Liebeskummer, Geldsorgen oder familiäre Probleme gehören.

Das Schöne an den meisten wahren Freundschaften ist, dass diese oftmals schon in der Kindheit oder in der Jugend entstehen. Die Freunde verlieren sich somit nicht selten ihr gesamtes Leben, auch über weite Distanzen hinweg, nicht aus den Augen. Wenn eine Person keine Familie hat oder das Verhältnis zu den Angehörigen kompliziert ist, nehmen Freunde häufig den Platz der Familie ein.

Wie sollte man Streit und Konflikte angehen, um die Beliebtheit nicht zu gefährden?

Die meisten Menschen sind glücklicherweise nicht allzu streitlustig und suchen nicht permanent nach Konflikten. Dies hat nicht nur zur Folge, dass das allgemeine Zusammenleben entspannt ablaufen kann, sondern auch, dass die Beliebtheit nach einem Streit nicht zwangsläufig sinken muss.

Nichtsdestotrotz kann es im Alltag in den unterschiedlichsten sozialen Situationen zu Konflikten kommen. Damit die eigene Beliebtheit auf Grund des Streits nicht sinkt, sollte man stets, auch im Streit, bemüht sein, die Gegenseite zu verstehen und mit dieser sachlich zu diskutieren. Wüste und sogar drohende Beschimpfungen sind sehr schädlich für das eigene Ansehen.

Gerade im Job können unangebrachte Ausraster zudem schwerwiegende Konsequenzen, wie Abmahnungen oder sogar die Kündigung, haben und somit nicht nur die Beliebtheit schmälern. Nach einem Streit begrüßen es viele Menschen, wenn das Streitgespräch noch einmal gemeinsam analysiert wird, wenn eine Partei offen und ehrlich zugibt, sich falsch verhalten zu haben und sich dafür (aufrichtig!) entschuldigt. Ein solch bedachtes und erwachsenes Verhalten kann die eigene Beliebtheit stark fördern.

Tipps zum „beliebt werden“

Grundsätzlich ist es schwierig, allgemeine Tipps dazu zu geben, wie jemand beliebt werden kann. Fakt ist aber, dass ein freundliches, hilfsbereites und offenes Auftreten die Beliebtheit stark fördern können. Dies allein schon deshalb, weil höfliche und redelustige Personen schneller in Kontakt mit anderen Menschen kommen und diese dann natürlich von ihren weiteren positiven Seiten überzeugen können.

Auf der anderen Seite macht es wenig Sinn, anderen Menschen eine Person vorzuspielen, die man letztlich nicht ist. Ein solches Auftreten wirkt schnell gekünstelt und erzeugt ein natürliches Misstrauen bei anderen Menschen. Zudem können nur die wenigsten Personen eine künstliche Fassade über einen langen Zeitraum aufrecht erhalten. Entsprechend wäre die Enttäuschung bei allen Beteiligten groß, wenn sich irgendwann „der wahre Kern“ der Person herauskristallisiert.

Neben einem Einbruch der Beliebtheit müssten die „gescheiterten Schauspieler“ dann auch soziale Ausgrenzungen und Witze und Gerede auf ihre Kosten hinnehmen. Dies ist natürlich keine schöne Situation.

Final kann daher festgehalten werden, dass sich Menschen ihrem Gegenüber freundlich und aufrichtig präsentieren sollten um beliebt zu werden. Ob die Chemie dann stimmt, ist immer individuell. Letztlich ist es, da Menschen nun einmal unterschiedlich sind, nicht weiter schlimm, wenn dies nicht der Fall sein sollte.

Bildquelle:
"Crowd at concert"©ivanko80@fotolia.com
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