Loslassen – 7 Tipps wie du dich von schlechten Gewohnheiten trennst

„Du kannst nicht das nächste Kapitel deines Lebens beginnen, wenn du ständig den letzten Abschnitt wiederholst“ – Michael McMillan Klick um zu Tweeten

Loslassen

Der Autopilot in unserem Kopf

Mal ehrlich, wir alle tun uns sehr schwer damit loszulassen. Warum ist das so? Zum einen ist es begründet durch unsere Angst vor Veränderungen. Zum anderen ist es die liebgewonnene Routine, die es uns so schwer wie möglich machen möchte, uns von althergebrachten Mustern zu trennen. Routinen sind Teil unserer Evolution und unserer Kultur. Sie nehmen uns den Zwang uns ständig aufs Neue entscheiden zu müssen und geben uns Halt. – Wir navigieren mit Autopilot durch unser Leben.

Gewohnheiten helfen uns, negative Gefühle zu vermeiden und positive, angenehme Gefühle zu erzeugen!

Automatismen, die wir uns über Jahre hinweg antrainiert haben, lassen sich nicht so einfach ändern. Unser Gehirn „belohnt“ uns sogar dafür, dass wir unsere einprogrammierten Gewohnheiten nutzen. Es werden Belohnungsstoffe ausgeschüttet, die uns ein gutes Gefühl vermitteln und uns Zufriedenheit bescheren.

Und täglich grüßt das Murmeltier – Die Gewohnheitsschleife

Sind wir unseren Gewohnheiten tatsächlich völlig hilflos ausgesetzt? NEIN – Wir müssen zunächst einmal verstehen, wie unsere Gewohnheitsprozesse funktionieren, damit wir etwas ändern können. Charles Duhigg, der preisgekrönte Wissenschaftsjournalist, beschreibt in seinem Buch „Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun“, ein drei Phasenmodell, das jeder Gewohnheit zu Grund liegt:

  1. Der Auslösereiz
  2. Die ausgeführte Gewohnheit
  3. Die resultierende Belohnung

Wenn wir nun in der Lage sind, den Belohnungseffekt, der jeder Gewohnheit zu Grunde liegt, zu entschlüsseln und zu verstehen, dann sind wir auch in der Lage Veränderungen anzustoßen. Dies kann laut Duhigg ebenfalls in drei Schritten geschehen:

  1. Sich die Gewohnheit bewusstmachen
  2. Die Belohnung erkennen
  3. Den Auslösereiz identifizieren

Du übernimmst wieder das Steuer

Gewohnheiten sind nur Sparprogramme des Gehirns. Nur wer seinen Kopf frei macht kann sie verändern. – Zitat Charles Duhigg

Mache deinen Kopf frei. Bleibe motiviert und du wirst es schaffen deine alten Gewohnheiten abzulegen und neue Ziele umzusetzen.

Tipp 1: Bestandsaufnahme: Welche Automatismen stören dich am meisten. Was möchtest oder musst du loslassen? Welche Alternativen gibt es für bestehende Routinen?

Tipp 2: Zieldefinition: Welche Gewohnheit möchtest du ablegen und durch welche möchtest du sie ersetzen? Überlege dir, welche Ziele zu dir passen und welche erreichbar sind

Tipp 3: In der Ruhe liegt die Kraft: Planung funktioniert nur, wenn wir nicht gestresst sind. Wähle ruhige Augenblicke um deine Pläne zu schmieden.

Tipp 4: Wer schreibt der bleibt: Schreibe deine Ziele und die Routinen auf, von denen du dich verabschieden möchtest. Teile deine Gedanken mit „Gleichgesinnten“. In vielen Fällen geschieht der Anstoß für eine Veränderung durch den guten Zuspruch von Freunden und Bekannten.

Tipp 5: Just in Time: Nutze den richtigen Moment. Situationen wie Jobwechsel, Elternschaft oder Wohnortwechsel sind Momente, in denen festgefahrene Verhaltensmuster neu überdacht werden.

Tipp 6: Belohnung motiviert: Auch der kleinste Teilerfolg soll gefeiert werden! Belohne dich für deine Fortschritte und sei stolz auf dich.

Tipp 7: Bad influencer: Dein Umfeld hat großen Einfluss auf deine Gewohnheiten. Gerüche, Bilder oder bestimmte Menschen lösen unsere Routinen aus. Wenn du dich z.B. von deinen überschüssigen Kilos befreien möchtest, dann wähle nicht den Heimweg, bei dem du an deiner Lieblingseisdiele vorbeikommst.

Schaue am besten selbst, welche der 7 Tipps für am besten passen. Vielleicht hast du ja auch bereits deine ganz persönliche Herangehensweise alte Gewohnheiten abzuschütteln. Egal wie du es machst, wichtig ist, sich von den Verhaltensweisen zu trennen, die dir nicht gut tun!

 

Loslassen bedeuten vor allem eins: Eine neue Chance!

 

Euer CTRL-Life Team

Bildquelle:
© Sebastian Voortman @ pexels.com
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