Stehaufmännchen – Vom Scheitern und wieder Aufstehen

Wann hast du das letzte Mal etwas so richtig vermasselt?

Fehler begehen, Rückschläge einstecken, scheitern. In unserer Leistungsgesellschaft gelten Niederlagen oft als Tabu. Dabei sind Misserfolge in unserem Leben eher die Regel als eine Ausnahme. Denken wir nur einmal daran, wie viele Ehen geschieden werden, wie viele Firmen Konkurs anmelden, oder wie groß die Anzahl der Privatinslovenzen ist. Darüber hinaus erleben wir täglich viele kleine Niederlagen, über die kaum jemand ein Wort verliert: Absagen auf Bewerbungen, gescheiterte Diätpläne, geplatzte Träume und Vorsätze sowie nicht erreichte Ziele.

(Quelle:Statista.com)

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Ehescheidungen pro Tag
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Firmeninsolvenzen pro Tag
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Privatinsolvenzen pro Tag

Schon die Möglichkeit zu scheitern, lähmt uns und beeinflusst unser Handeln. Wir zweifeln an uns selbst, wir stellen Entscheidungen in Frage und wir sind verunsichert. Scheitern, egal in welchem Lebensbereich, ist eine schmerzhafte Erfahrung. Gerade bei finanziellen Rückschlägen, wie Insolvenzen, überkommt uns oft ein Gefühl von Scham. Wir fürchten um unser gesellschaftliches Ansehen. – Was denken wohl Nachbarn und Freunde über mich? All dies kann uns emotional stark belasten. Unser Streben nach Glück und Zufriedenheit wird so ausgebremst.

Wie wir mit Rückschlägen umgehen beeinflusst unser Leben erheblich

Rückschläge gehören zu unserem Leben. Manch einer gibt bereits beim kleinsten Rückschlag auf und wirft die Flinte ins Korn. Andere wiederum, ziehen Ihr Vorhaben bis zum Ende durch, egal wie viele Rückschläge sie einstecken mussten. Was unterscheidet Menschen, die schnell aufgeben und zweifeln, von denjenigen, die sich durch Rückschläge nicht entmutigen lassen? Warum empfinden manche von uns Niederlagen als Demütigung und andere nutze Sie als Chance für einen Neustart?

„Ich bin nicht gescheitert – ich habe 10.000 Wege entdeckt, die nicht funktioniert haben.“ –Thomas Alva Edison

Die richtige Einstellung macht den Unterschied

 Nichts entscheidet mehr über Erfolg oder Misserfolg als die eigene Einstellung. Laut einem Artikel der GEO Kompakt, gibt es zwei verschiedene Verhaltensweisen, wie Menschen mit Niederlagen umgehen. Auf der einen Seite die Gruppe, die mit dem ständigen Drang nach Erfolg konfrontiert sind. Dieses Streben nach dem Maximum und nach Perfektion führt in der Regel dazu, dass man erst recht scheitert, denn je höher man sich die eigenen Ziele steckt, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass man scheitert. Misserfolge werden von diesen Perfektionisten schnell auf die eigenen Fähigkeiten zurückgeführt, was nicht selten zu Frustrationen und Scham führt. In vielen Fällen endet dieser Teufelskreis in Depressionen und Burnout.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die Niederlagen als Anreize sehen – jetzt erst Recht. „Wenn ich gescheitert bin, war ich wohlmöglich noch nicht soweit. Ich nehme einen neuen Anlauf und beim nächsten Versuch wird es schon funktionieren“.

Der Glaube an uns selbst, unsere Fähigkeiten, und die Erkenntnis, dass wir diese erweitern können, ist letztendlich der Schlüssel um mit Misserfolgen positiv umzugehen. Nur wenn wir an die Grenzen unserer Fähigkeiten gelangen – also scheitern, können wir diese Grenzen verschieben. Selbstkritik, Entwicklungsfähigkeit und der Mut zu Veränderungen, sind die Eigenschaften, die uns gestärkter und selbstbewusster aus Niederlagen hervorgehen lassen. Nur so werden wir erfolgreicher, als wir es jemals waren.

Wie geht Ihr mit Rückschlägen um?

 

Eurer CTRL-Life Team

Bildquelle:
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